Im Garten Eden

Der König war auch schon hier

Edenkoben wurde im Lorscher Codex im Jahr 769 als Zotingkowe erstmals urkundlich erwähnt.

Im 16. Jahrhundert gelangte es zur Kurpfalz. 1541 wird in Edenkoben die erste Wasserleitungverlegt.

Knapp 20 Jahre später, im Jahre 1560, erhält der Ort das Recht, Märkte abhalten zu dürfen.

Villa Ludwigshöhe
Villa Ludwigshöhe

 

Nach der französischen Revolution wurde der Ort 1802 eine der Kantons-

hauptorte des Donnersbergdepartements bis er 1816 bayerisch wurde.

Städtisches Wahlrecht gibt es in Edenkoben seit 1818.

 

In den Jahren zwischen 1846 bis 1852 wird durch König Ludwig I. das

Schloss Villa Ludwigshöhe als Sommerresidenz der bayrischen Könige erbaut.

Die Bedeutung Edenkobens zeigt sich an der Errichtung eines "königlichen" Bahnhofs, der allerdings

90 Jahre später gegen Ende des Zweiten Weltkriegest bei einem Luftangriff im Januar 1945 zerstört

wird. 1862 wird mit Unterstützung König Ludwig der I. das Krankenhaus "Ludwigsstift" errichtet.

Ein weiterer Schritt in die Neuzeit ist Elektrifizierung Edenkobens durch den Bau eines Elektrizitätswerkes.

Auch die Zeit des Nationalsozialismus geht an Edenkoben nicht spurlos vorbei. In der Nacht vom 9. auf

den 10. November 1938 wurde während der Novemberpogrome die 1827 erbaute Synagoge zerstört.

Bedeutung erlangt Edenkoben 1954 durch die Errichtung der Fachhochschule für Finanzen und Landesfinanzschule sowie die Begründung der Sportschule des Südwestdeutschen Fußballverbandes.

In das gleiche Jahr fällt auch der Bau der ersten (und bislang einzigen) pfälzischen Sesselbahn.

Wichtiges Datum für Edenkoben ist auch das Jahr 1972, als es zum Sitz der neugeschaffenen

Verbandsgemeinde bestimmt wurde. Vorläufiger Abschluss in der Stadtgeschichte Edenkobens

sind der Erhalt eines Autobahnanschlusses in den Jahren von 1986 bis 1990.

Tanja Acker
Tanja Acker
Blick auf Edenkoben
Blick auf Edenkoben

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